Handwerksjunioren zu den Gegnern der Rentengarantie: Nicht reden, handeln!


Handwerksjunioren zu den Gegnern der Rentengarantie:

Nicht reden, handeln!

 

Die anhaltende politische Diskussion um die so genannte Rentengarantie, die am vergangenen Freitag vom Bundesrat verabschiedet wurde, bestärkt die Handwerksjunioren in ihrer nachhaltigen Kritik an den Manipulationen der gesetzlichen Rente, insbesondere der Rentenformel.

 

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatten Handwerksjunioren und Wirtschaftsjunioren anlässlich des Generationengipfels in Berlin vor Manipulationen an der Rentenformel gewarnt. „Wir haben all diejenigen, insbesondere die jungen Bundestagsabgeordneten, nachhaltig unterstützt, die gegen erhebliche Widerstände aus ihren Fraktionen deutlich gemacht haben, dass eine einseitige Begünstigung der Rentner zwar angesichts der Altersstruktur der Mitglieder der großen Volksparteien sicherlich wahltaktisch begründet, aber unter dem Gesichtspunkt der Generationensolidarität und des Generationenvertrags eine Hypothek zu Lasten der jungen Generation ist“, so Carsten Röttgers, der Bundesvorsitzende der Junioren des Handwerks.

 

Der jetzt vorliegende Beschluss der Regierungsfraktionen im Bundestag und der Mehrheit der unionsregierten Länder im Bundesrat, die Renten selbst bei sinkenden Löhnen stabil zu halten, ist ein falsches Signal in die falsche Richtung.

 

„Jeder der rechnen kann, muss einsehen, dass es nicht funktionieren kann, bei zurückgehenden Löhnen die Renten zu erhöhen. Die Grundsätze des Generationenvertrages, die die Basis der Rente bilden, dürfen nicht taktischen Überlegungen vor einer Bundestagswahl geopfert werden“, so Carsten Röttgers.

 

Kein Verständnis haben die Junioren des Handwerks dafür, dass eine breite politische Diskussion um eine Rentengarantie erst dann öffentlichkeitswirksam ausgetragen wird, nachdem die entsprechende Maßnahme bereits beschlossen wurde. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass diejenigen, die heute Kritik üben und gleichzeitig die Entscheidung der Bundesregierung zunächst am Kabinettstisch und anschließend im Bundestag mitgetragen haben, mit der jetzigen öffentlichen Diskussion versuchen, unter wahltaktischen Gesichtspunkten die beschlossene Umverteilung zugunsten der Rentner auf Kosten zukünftiger Generationen und der heutigen Jugend zu vertuschen.

 

„Wer ernsthaft die Rentengarantie in Frage stellen will, der sollte die entsprechenden gesetzlichen Regelungen rückgängig machen“, so  Carsten Röttgers.

 

Protokoll Arbeitskreissitzung 5. Mai 2009

Protokoll des Monatstreffens am 05.05 2009 im BTZ in Frankfurt  

Beginn 19:00 Uhr, Ende 22:00 Uhr 

Anwesende: W. Gebhardt, W. Höhne, S. Kraus, Herr Rohrbach, Herr Ziegler

 

1. Newsletter / Rundbriefe: 

Der seit März 2009 per E-Mail verschickte Newsletter soll zukünftig auch im Webblog unseres Internetauftritts hinterlegt werden.Z.Z. werden die Mitglieder, die noch keine E-Mail-Adresse angegeben haben, angeschrieben, um alle Mitglieder einbeziehen zu können. 

 

2. Bericht vom Workshop des Landesverbandes der Wirtschaftsjunioren am 28.04.09 in Hanau: 

Frau Kraus berichtet von der Veranstaltung zum Thema Mitgliedergewinnung, zu der auch der Landesverband der Handwerksjunioren eingeladen war. Von beiden Verbänden waren je 4 Teilnehmer anwesend. 

Als Motive für einen Beitritt werden genannt:

  • Teilnahme an “Real-Netzwerken”
  • Imagegewinn
  • Teilnahme an sozialen Aktivitäten (wie z.B. schul. Bewerbertraining)  

Vorschläge für eine verbesserte Mitgliedergewinnung:

  • mehr Öffentlichkeitsarbeit
  • Attraktive Webseiten (Beispiel Rhön-Grabfeld):Vorstellung von Mitgliedern mit Aussagen, warum sie dabei sind
  • Werbemittel wie Plakate
  • Ansprechendes Bildmaterial (”Spaßfaktor” herausstellen)
  • Regelmäßige Treffen mit thematischen Schwerpunkten
  • Betriebsbesichtigungen, die sonst nicht gebucht werden können
  • Berufliche Weiterbildungsangebote
  • Malwettbewerbe (Kigas) u.a. 

3. Umsetzung der Vorschläge in die Praxis beim Juniorenkreis 

  • siehe Punkt 1 (Herr Gebhardt)
  • Werbemittel von Land und Bund anfordern (Frau Kraus)
  • Plakate (welche Motive)
  • Flyer
  • Neue Pins erstellen (mit neuem Logo) und an alle Mitglieder weitergeben ?
  • Polohemden u.a. für einheitlichen Auftritt bei Messen und Veranstaltungen: Vorschlag: hellblau mit blauer Handwerksraute (vorn), Aufdruck “Handwerksjunioren Rhein-Main” (Rücken). Herr Rohrbach prüft Angebot.
  • Vorstellung der Junioren in Lehrgängen Betriebswirt und Teil 3 der Meisterkurse.
  • Herr Gebhardt schickt Frau Kraus Terminvorschläge,
  • Herr Rohrbach kontaktiert Herrn Glöser mit Frau Kraus. 

 

 

4. Renntag des Handwerks am 11. Juni 2009 (Fronleichnam) 

  • Die Handwerksjunioren erhalten wieder den gleichen Stand wie im Vorjahr zwischen HWK und Schornsteinfeger. 
  • Standpersonal: Gebr. Höhne, Frau Kraus, Herr Rohrbach, Herr Ziegler, Herr Welkisch (angefragt). 
  • Die Konzeption für den Auftritt und Gestaltung des Standes konnte nicht abschließend beraten werden. 
  • Alternative 1:“Fit für’s Handwerk” (wie Vorjahr) mit evtl, Schwerpunkt Zahnhygiene / Zahntechnik 
  • Alternative 2: “Handwerk ist vielfältig - die Handwerksjunioren sind es auch”, mit Auftritt in Berufskleidung und typischen Anforderungen im Beruf. 
  • Die Teilnehmer des Abends sind aufgerufen, sich weiter Gedanken zu machen und Vorschläge an Frau Kraus weiterzuleiten. 
  • Je nach Motto sollten Tafeln der (reparaturbedürftigen) Infowand entsprechend aktualisiert werden. Herr Gebhardt prüft Angebot des Herstellers. 

4. Nächste Sitzung:  

Monatstreffen und Mitgliederversammlung 2009: 

Di. 26. Mai .2009,19:00 Uhr, BTZ Frankfurt 

 

 

 

W. Gebhardt, 06.05.2009

5. Öffentliche Regionalforum-Die Folgen des Klimawandels!

Die Handwerkskammer Rhein-Main und das Akteursnetzwerk KLARA-Net veranstalten am 25. Juni 2009 das 5. Öffentliche Regionalforum. Ziel der Veranstaltung ist es, das regionale Handwerk und Baugewerbe über die Folgen des Klimawandels zu informieren und mögliche Chancen herauszuarbeiten, die sich aus dem Umgang mit den Klimafolgen ergeben. Seit 2006 hat das Projekt KLARA-Net ein regionales Akteursnetzwerk zur Entwicklung, Verbreitung und Umsetzung von Techniken und Strategien für eine Anpassung an die Klimafolgen aufgebaut. Der Umgang mit Klima fordert vielfältige Akteure und Institutionen heraus zu handeln. Das regionale Handwerk und Baugewerbe spielt dabei eine zentrale Rolle. Gebäude, die heute errichtet und geplant werden sind in wenigen Jahren veränderten klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Wissenschaftler gehen von wärmeren und feuchteren Wintern und heißeren und trockeneren Sommern in Südhessen aus. Es werden sowohl neue Techniken und Materialien als auch angepasste Bauweisen und Siedlungsstrukturen notwendig. Welche Chancen und neuen Märkte sich für das Baugewerbe und das Handwerk in einem aktiven Umgang mit den Klimafolgen ergeben stellen Ingenieure, Handwerker und Wissenschaftler vor.

 

Das 5. Öffentliche Regionalforum stellt das Baugewerbe und Handwerk in den Mittelpunkt und lädt alle Interessierten ein, daran teilzunehmen. Es findet statt

 

                             am 25. Juni 2009, von 16:00 – 20:00 Uhr,
im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus
(Gästehaus der Technischen Universität Darmstadt).

 

Für Fragen stehen Ihnen Herr Dipl.-Ing. Frank Buchholz (f.buchholz@iwar.tu-darmstadt.de, Tel.: 06151 162593) und
Frau Dipl.-Ing. Sonja Schlipf (s.schlipf@iwar.tu-darmstadt.de) zur Verfügung.

Hallo allerseits,

bei der Veranstaltung am 17.3.2009 haben wir ja leider weniger Mitglieder Werbung machen können als geplant war.

Nun bietet sich die Veranstaltung des hessischen Landesverbandes der WIrtschaftsjunioren am 28.04.2009 um 17:30 Uhr in der IHK Hanau an sich noch einmal mit dem Thema Mitglieder Werbung zu beschäftigen. Und da wir dringend auf mehr “men/women Power” angewiesen sind sollten wir uns von dort Ideen holen was man besser machen kann und vorallen Dingen wie wir das umsetzten. Je mehr kommen desto gut!!

lg lingua

DHZ-Fit für´s Handwerk

Liebe Handwerksjuniorinnen und -junioren,

heute finden Sie hier einen gelungenen und zeitnah veröffentlichten Pressebericht aus der aktuellen DHZ über unsere Veranstaltung zum Thema “Fit für’s Handwerk - Gesundheitsmanagement im Handwerksbetrieb”, die  am 17.03.2009 im Haus des Handwerks stattfand DHZ-Fit für´s Handwerk.pdf

Ausbildungsmesse Rodgau

Am 27.Februar 2009 hat die Ausbildungsmesse Rodgau ihre Pforten geöffnet und wir waren wieder mit einem Stand der Handwerksjunioren Rhein-Main vertreten. Diesmal hatten wir uns vorgenommen Werbung für unsere Veranstaltung am 17.März zu machen und ich denke es ist uns sehr gut gelungen. Während die Schüler bei Wolfgang und seinem Haubock hängengeblieben sind und sich am Schiefer versuchten, waren doch etliche Lehrer und Mitarbeiter von Ausbildungsförderern sowie interessierte Eltern an unserem Thema Präventivmedizin interessiert. UND wir sind nicht auf taube Ohren gestoßen. Da gab es die Resonanz das auch im Unterricht und bei beruflichen Fördermaßnahmen Jugendliche schlapp machen und keine körperliche Leistung bringen können. Also genau das was wir auch merken: Unsere Azubis halten keinen acht Stunden am Stück durch, es fehlt an Ausdauer und Konzentration.

Schön war es, dass wir die Eltern die Ihre Kinder in Sportvereine schicken und privat Vorleben das sportliche Betätigung Spaß macht in Ihrer Einstellung bestätigen konnten.   Ich sehe es ja selber bei meinem Filius wie wichtig das draußen spielen und toben ist. Wenn er dann mal einen Tag Computer und Fernsehen pur hat ist er zu nichts mehr zu gebrauchen.

Quintessenz aus einem Messetag kann eigentlich nur sein das wir auf dem richtigen Weg sind und an einem Thema sind das alle angeht. Es wäre schön wenn die die sich die Flyer mitgenommen haben auch den Weg in den Kettenhofweg finden.

LG lingua

Fit für’s Handwerk


Fit für’s Handwerk


Gesundheitsmanagement

 

im Handwerksbetrieb heute

 

 

 

Dienstag, 17. März 2009

 

17:30 bis 20:00 Uhr

 

 

 

Haus des Handwerks

Kettenhofweg 14-16

60325 Frankfurt am Main

 

 

 

 

Finden Ausbildungsbetriebe noch genügend fitte Auszubildende ?

 

 

Wir Junghandwerker mussten in den letzten Jahren feststellen, dass bei Auszubildenden gesundheitliche Probleme Besorgnis erregend zunehmen. Auffällig sind Einschränkungen im Bewegungsapparat, oft verbunden mit Fettleibigkeit. Aber auch eine redu­zierte physische und psychische Belastbarkeit können unsere Ausbildungsbetriebe feststellen.

 

Dieser Eindruck wird durch eine Untersuchung be­stätigt, die von der Handwerkskammer Rhein-Main in Zusammenarbeit mit der Europäischen Gesell­schaft für Präventivmedizin e.V. durchgeführt wurde. 300 knapp 20 Jahre alte Berufseinsteiger wurden auf das Vorliegen chronischer Erkrankungen hin untersucht: Mehr als 80 % litten bereits an Rücken­schmerzen, bei mehr als 30 % waren Früh­phasen für zukünftige Stoffwechsel- und Gefäß­erkrankungen nachweisbar.

 

Wie können Ausbildungsbetriebe mit diesem Problem umgehen, welchen Beitrag können sie in der Gesundheitserziehung übernehmen?

 

In unserer Informationsveranstaltung werden wir Ergebnisse aktueller Untersuchungen zum Gesund­heitsstand bei jungen Menschen präsentieren und Ursachen analysieren. Wir zeigen auch auf, was machbar ist. Wir stellen Präventionsprogramme vor, die im Handwerk bereits erfolgreich praktiziert werden.

 

17:30 Uhr

Begrüßung

 

17:45 Uhr

Standortfaktor Gesundheit

(Dr. med. Thomas Konrad)

- Die Biologie des Menschen: Kinder mit Alterszucker

- Demographie und Wettervorhersage

- Frankfurter Berufsschulstudie: chronisch krank
   mit 30 Jahren?

 

18.30 Uhr
Azubifit im Kfz-Handwerk

(Ass. jur. Claus Kapelke)

- Analyse von Gesundheitszustand, -verhalten
   Belastungen

Intervention:   Baustein Bewegung / Entspannung

                        Baustein Rücken

                        Baustein Sucht

Evaluation       Akzeptanz, Ergebnisse

 

19:00 Uhr
Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung im Handwerksbetrieb – Praxisbeispiele aus dem Handwerk

(Dipl.-Gesundheitswirtin Jacqueline Franke)
- Arbeitsschutz: eine Herausforderung für das
   Handwerk?

- Informationen zum NOAH-Projekt

- Beispiele guter Praxis in Handwerksbetrieben

 

19:30 Uhr
Publikumsbeiträge und Diskussion

 

Die Referenten:

Jacqueline Franke

Dipl.-Gesundheitswirtin (FH) und Fachkraft für Arbeitssicherheit

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institut für Technik der Betriebsführung (itb), Karlsruhe

Ass. Jur. Claus Kapelke

Hauptgeschäftsführer Innung des Kfz-Gewerbes Frankfurt und Main-Taunus-Kreis

Schulleiter der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen

Vorstandsvorsitzender Weiterbildung Hessen e.V.

Vorstandsmitglied Deutsche Olympische Gesellschaft, Darmstadt

Dr. med. Thomas Konrad

Gründungspräsident der Europäische Gesellschaft für Präventivmedizin e.V.

Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Stoffwechselforschung - Frankfurt

Mitglied des Ethikausschusses der Landesärztekammer Hessen

 

 


 

 

Veranstalter:

Juniorenkreis Handwerk bei der Handwerkskammer Rhein-Main

Bockenheimer Landstraße 21

60325 Frankfurt a.M.

Tel. 069-97172161

www.hwj-rhein-main.de

 

Europäische Gesellschaft für Präventivmedizin e.V.

vertreten durch

Priv.- Doz. Dr. med. Thomas Konrad
Heidelbergerstrasse 13
60327 Frankfurt am Main

 

Anmeldung: Fit fürs Handwerk

52.Bundeskongreß der Handwerksjunioren auf Sendung

Am Montag den 8.Dezember 2008 wird im Offenen Kanal Offenbach Frankfurt der dritte und letzte Teil der Sendereihe :

52. Bundeskongreß der Junioren des Handwerks in Hanau

um 17,36 Uhr gesendet. Der ca. 25-minütige Beitrag wird um 22.36 Uhr am gleichen Tag und um 15.36 Uhr am Samstag den 13 Dezember wiederholt. Im letzten Teil der Sendereihe wird über die Ergebnisse der Bundesverbandstagung informiert.

Handwerk: Schulsanierung muss Teil eines zweiten Konjunkturpaketes werden

Zur Bekämpfung der Rezession schlägt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, ein Milliardenprogramm zur Renovierung und Sanierung von Schul- und Hochschulgebäuden vor. Lesen Sie dazu die Erklärung des Generalsekretär/ Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer. Weiter auf: http://www.zdh.de/presse/pressemeldungen/handwerk-schulsanierung-muss-teil-eines-zweiten-konjunkturpaketes-werden.html

Handwerk ehrt besten Nachwuchs - Bundes-, Landes- und Kammersieger ausgezeichnet

Die Handwerkskammer Rhein-Main stellt dieses Jahr die bundesweit besten Gesellen in drei Gewerken. Hessenweit setzten sich 17 Gesellen beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2008 durch. Am Dienstag wurden die Bundes-, Landes- und Kammersieger in der Commerzbank Arena in Frankfurt geehrt. Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Rhein-Main, würdigte die Leistungen der jungen Handwerker. Weiterlesen kann man auf www.hwk-rhein-main.de.